Schubarth+Co. AG - Innovation und Tradition in Metallen

  Blei

Eigenschaften:

Blei ist ein bläulich-graues, sehr gut dehnbares Schwermetall, das sich leicht verbiegen und zu dünnen Folien walzen lässt. Es ist so weich, dass man es mit einem Fingernagel ritzen kann. Auf Papier lässt sich mit dem Metall ein dunkelgrauer Strich zeichnen, weshalb man es früher zur Herstellung von Bleistiften verwendete.

An der Luft läuft es infolge einer Oxidation grau an. Dabei bilden sich Bleioxid (PbO) und Bleihydroxid Pb(OH)2. Letzteres reagiert mit dem Kohlenstoffdioxid der Luft und bildet basisches Blei(II)-carbonat (Pb(OH)2.2PbCO3), wodurch das darunterliegende Metall vor weiterer Korrosion geschützt wird. Im Vergleich zu anderen Schwermetallen ist Blei relativ edel, es steht in der Spannungsreihe zwischen Zinn und Wolfram. Unedle Metalle wie Zink fällen aus einer Bleisalzlösung elementares Blei aus, was an der Bildung von langen, baumartigen Bleikristallen (Bleibaum) erkennbar ist.

Vorkommen:

Mit einem Massenanteil von 0,0018% steht Blei an 35. Stelle der Elementhäufigkeit in der Erdhülle und ist daher relativ selten. Elementares Blei kommt in der Natur nur sehr selten vor. Das wichtigste Bleierz ist der meist silberhaltige Bleiglanz (Bleisulfid, PbS), aus dem das reine Blei durch Rösten und Reduktion gewonnen werden kann. Daneben existieren eine Vielzahl an Bleierzen, wie Cerussit (Weißbleierz), Krokoit (Rotbleierz), Wulfenit (Gelbbleierz), Pyromorphit oder Vanadinit. Die größten Bleierzlagerstätten befinden sich in Australien, USA, GUS, Kanada, Mexiko, Peru, China, Spanien, Polen, Irland und Schweden.

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